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Wanted: Alumni des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt

Um das Netzwerk der „Alumni des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt“ zu aktualisieren und zu beleben, bitte ich bis zum 30. April 2015 um Zusendung von aktuellen Kontaktdaten. Dies kann entweder via Facebook geschehen: „Alumni TU Darmstadt Architektur“ (ich freue mich über jede weitere „Gefällt mir“-Angabe) oder per E-Mail: as.13@gmx.de. Vielen Dank für eure Hilfe!

„Das Alumni-Netzwerk des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt (ehemals TH Darmstadt) soll allen ehemaligen Studierenden mit Abschluss dieser Fakultät eine Möglichkeit zur Vernetzung und Kommunikation bieten und die „Kuhle“ auch an anderen Orten Deutschlands und der Welt aufleben lassen. Je mehr Alumni sich eintragen und je präziser die Angaben gemacht werden, desto vielfältiger sind die Möglichkeiten, mit anderen Alumni in Kontakt zu treten oder selbst kontaktiert zu werden.
http://www.architektur.tu-darmstadt.de/fachbereich_architektur/oeffentlichkeit/freunde_alumni/alumni_fb15

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Suomi Seven ab 24. März 2015 in Helsinki

Es ist soweit! Die Ausstellung „Suomi Seven. Junge Architekten aus Finnland“, welche im Rahmen der Frankfurter Buchmesse 2014 im Herbst/Winter 2014/2015 im Deutschen Architekturmuseum (DAM) gezeigt wurde, wurde am 23. März im Museum of Finnish Architecture (MFA) in Helsinki eröffnet. Dort ist sie vom 24. März bis zum 5. Mai 2015 zu sehen – Helsinki ist immer eine Reise wert!

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Der dazugehörige Katalog kann weiterhin im DAM Museumsshop für 16 € erworben werden, dort gibt es auch einige ausgewählte artek-Produkte.

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And the Pritzker Prize 2015 goes to … Frei Otto!

Frei Otto, der Ingenieur der zeichenhaften Zeltdächer des Münchner Olympiageländes von 1972, erhält an seinem Todestag, am 10. März 2015, den diesjährigen Pritzker Prize. Seitdem sind viele Beiträge über ihn und sein Werk veröffentlicht worden, am meisten berührt hat mich der Artikel von Gerhard Matzig in der Süddeutschen Zeitung, vom 11. März 2015: „Luftschlösser für eine bessere Welt.“ Hier kommt mein Lieblings-Absatz:
„Frei Otto interessierte sich nicht für Ruhm oder für die Präsentation seiner Arbeiten, er interessierte sich vor allem für Versuch und Irrtum, für das Ausprobieren, Tüfteln, Wagen. Für das Experiment. Ihn interessierte das Denken mehr als das Machen. Einmal sagte er, ganz ohne Bedauern, er habe nur wenig gebaut in seinem Leben. Und das Wenige bestehe zumeist aus „Luftschlössern“.“

Vor 10 Jahren widmete ihm das Architekturmuseum München anlässlich seines 80. Geburtstags eine Ausstellung mit dem Titel „Frei Otto – Leicht bauen, natürlich gestalten“. Winfried Nerdinger, der damalige Direktor des Museums, brachte zeitgleich das erste „Gesamtwerk“ im Birkhäuser Verlag heraus.

Foto: Copyright Atelier Frei Otto Warmbronn

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Zeichner verteidigen die Meinungsfreiheit

„Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist ein Grundrecht der Aufklärung und darf zu keiner Zeit verhandelbar sein. Wir brauchen eine offene Gesellschaft wie die Luft zum Atmen. Wir brauchen den Respekt voreinander, gleich welcher Überzeugung, Religion, Herkunft oder Hautfarbe. Wir treten dafür ein, dass die Meinungsfreiheit respektiert und verteidigt wird. Wir wehren uns mit Stift und Pinsel.“ (Aladin Verlag)

Klaus Humann, Verleger des Hamburger Aladin Verlags, hat im Nachgang des Attentats auf die Pariser „Charlie Hebdo“-Redaktion vom 7. Januar 2015 Zeichner aufgerufen, die Freiheit der Meinungsäußerung einzuklagen. 29 Illustratoren (aus sechs Ländern) haben mit ihren eindrücklichen Bildern geantwortet. Nicht nur von ihnen sondern auch von Andreas Platthaus (stellvertretender Feuilletonchef der FAZ), der die Einleitung „Zweierlei Blei“ verfasste, wird der Bleistift zum Symbol des Buchs voller persönlicher und nachdenklicher Bilder:
„Ein Wort, das schwer klingt, aber ein Werkzeug, das zerbrechlich ist.“

Jutta Bauer (sieh auch Die Königin der Farben und Juli!) lässt die bekannten Bilderbuch-Helden voller Trauer auf Vorder- und Rückseite des Buches marschieren. Im Inneren folgt Ole Könnecke mit einem (für uns rhetorischen!) Fragespiel mit seinen Figuren Lester und Bob. Christoph Niemann  (siehe auch Der Kartoffelkönig und Petting Zoo Memo Game) zeigt eine Trauerblume aus Bleistift-Spitzresten. Mein persönlicher Favorit sind die mit bunter Farbe hantierenden Terroristen von Larissa Bertonasco (S.12) – sie geben einen Funken Hoffnung. Alle Erlöse des einmaligen Buchprojekts gehen an das „Writers-in-Prison“-Programm des PEN (Poets-Essayists-Novelists), welches am Ende des Buches beschrieben wird.

Hier ist die (alphabetische) Liste aller Künstler, die sich beteiligt haben:
ATAK, Jutta Bauer, Larissa Bertonasco, Quint Buchholz, Flix, Bob Grahan, Nikolaus Heidelbach, David Hughes, Janosch, Joelle Jolivet, Ulf K., Regina Kehn, Reinhard Kleist, Ole Könnecke, Isabel Kreitz, Marine Ludin, Ulli Lust, Hildegard Müller, Thomas M. Müller, Christoph Niemann, Moni Port, Chris Riddell, Axel Scheffler, Peter Sis, Ralph Steadman, Philip Waechter, David Wiesner, Sabine Wilharm, Barbara Yelin.

Ein Buch zum Ausrufen: Je suis Charlie!

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Zeichner verteidigen die Meinungsfreiheit
eingeleitet von Andreas Platthaus
herausgegeben von Klaus Humann
mit Bildern von 29 Zeichnern
2015, Aladin Verlag, Hamburg, www.aladin-verlag.de

Ein Beitrag vom Bilderbücherwurm, vom 23.2.2015

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Lina Bo Bardi 100

Am 5. Dezember 2014 wäre die italienisch-brasilianische Architektin (und Designerin) Lina Bo Bardi 100 Jahre alt geworden. Heute war ich (mit vielen anderen Besuchern!) im Architekturmuseum der TU München (in der Pinakothek der Moderne), am letzten Tag der Ausstellung über die Avantgardistin: „Lina Bo Bardi 100. Brasiliens alternativer Weg in die Moderne„. Es wäre fantastisch, wenn diese Ausstellung mit vielen Originaldokumenten (von der Bo Bardi Stiftung), aktuellen Fotos (von Markus Lanz) sowie eindrücklichen Modellen (von Studenten der TU München neu gebaut) auch in anderen Museen gezeigt werden könnte, denn ihre außergewöhnlichen Projekte sind in Europa bisher wenig bekannt. Bis dahin kann ich die Lektüre des umfangreichen Ausstellungskatalogs empfehlen, der im Herbst 2014 von Hatje Cantz herausgebracht wurde. Viel besser wäre natürlich noch eine Reise nach Brasilien zu ihren realisierten, und noch erhaltenen, Bauwerken. Meine Top3-Liste in Sao Paulo ist: 1. Kulturzentrum SESC Pompeia 2. Museum MASP 3. Wohnhaus (und Sitz der Bo Bardi Stiftung) Casa de Vidro. Viel Spaß dabei!

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Architektur in der Grundschule

Heute habe ich ein wunderbares Fortbildungsseminar im Deutschen Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt am Main besucht mit dem Thema „Architektur in der Grundschule„. Vielen Dank an Christina Budde und Simone Hess für die vielen Einblicke und Projektbeispiele, wie man Architektur auch schon an Grundschulkinder vermitteln kann. Nun bin ich voller Ideen und werde bald berichten, wie es weiter geht.
Das Beitragsbild (oben) zeigt meinen Einstieg in die Architekturvermittlung an Grundschulkinder. Es ist die Einladung zum „Bonbon-Bau-Workshop“ von ARKKI, der im Rahmen meiner Ausstellung „Suomi Seven“ im Herbst 2014 zur Buchmesse stattfand.
Ein aktuelles Buch zu dem Thema, welches in Zusammenhang mit der gleichnamigen Hochhaus-Ausstellung im DAM entstanden ist, möchte ich an dieser Stelle schon einmal empfehlen: „Himmelstürmend“ von Arne Winkelmann und Bettina Gebhardt, 2014 antaeus Verlag.

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