Die globale Stadt vor Ort

Ein Stadtgespräch mit Philipp Rode, Geschäftsführer von LSE Cities, und Anna Scheuermann, Architektin und Kuratorin der Ausstellung „Making Heimat. Germany, Arrival Country“, organisiert von der Alfred Herrhausen Gesellschaft, in Kooperation mit LSE Cities und dem Deutschen Architekturmuseum, am 3. Juli 2019 in Frankfurt am Main

Zur Anmeldung

„Zwei Drittel der Menschheit werden 2050 in Städten leben. Bereits in den letzten 20 Jahren haben sich Städte radikal verändert. Das Leben konzentriert sich immer mehr in Metropolen und sie prägen unsere sozialgesellschaftliche Existenzgrundlage.

Was sind die Kräfte und Dynamiken, die dieses exponentielle Wachstum und die weltweite Wanderung beeinflussen? Wann werden Städte als Ankunftsorte angenommen und funktionieren besser für alle? Was bedarf es, dass Städte als Heimat wahrgenommen werden?“

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Bezahlbares Wohnen / Neues Frankfurt

Am 5. Juni 2019 moderiere ich einen Diskussionsabend im Historischen Museum Frankfurt mit dem Thema „Bezahlbares Wohnen. Strategien im Neuen Frankfurt und heute“ (mit Gerd Kuhn, Aysin Ipekci , Markus Gwechenberger, Conny Petzold). Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellungen „Wie wohnen die Leute?“ (Historisches Museum Frankfurt, 16. Mai bis 13. Oktober 2019) und „Neuer Mensch – Neue Wohnung“ (Deutsches Architekturmuseum, 23. März bis 18. August 2019) statt.

Sie ist Teil einer gemeinsamen Initiative von drei Frankfurter Museen – dem Museum Angewandte Kunst, dem Deutschen Architekturmuseum, dem Historischen Museum Frankfurt – und dem neu gegründeten Forum Neues Frankfurt anlässlich des Bauhaus-Jubiläums 2019.

Netzwerk Architekturkommunikation – Treffen in Berlin

Im Rahmen des Bauwelt Kongresses 2018 trifft sich das Netzwerk Architekturkommunikation am 22. November 2018 erstmals überregional in der Akademie der Künste in Berlin. Zwischen 10:30 und 14:30 Uhr werden wir zu verschiedenen kommunikativen Aspekten der „Digitalen Stadt“ und Themen aus dem Berufsalltag diskutieren, neue Impulse sammeln und Zeit haben, uns im Mitgliederumfeld kennenzulernen und zu vernetzen. Es wird sechs verschiedene Thementische mit Experten geben, u.a. den Tisch „Architekturkommunikation – Berufsbild und Karrierechancen“, an dem ich zusammen mit Nadja Stachowski (GMP Architekten) und Jan Krause (AMM – Hochschule Bochum) sitzen werde.

Mehr Informationen gibt es beim Netzwerk Architekturkommunikation.

osd statements02 – digital interfaces

Am 21. September 2018 fanden die osd statements02 – digital interfaces im Deutschen Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt am Main statt. Nach der letztjährigen Auftaktveranstaltung osd statements01 – engineering the future wurden dieses Jahr diverse Positionen aus dem Bauwesen im Hinblick auf digitale Schnittstellen in der Planung, Fertigung und Ausführung präsentiert. An Stelle von Projekt- und Werkberichten traten prägnante Impulse und Ausblicke in den Vordergrund der Tagung.
Moderation von osd: Anna Scheuermann

Mehr Informationen gibt es bei osd – office for structural design.



Suomi Seven ab 24. März 2015 in Helsinki

Es ist soweit! Die Ausstellung „Suomi Seven. Junge Architekten aus Finnland“, welche im Rahmen der Frankfurter Buchmesse 2014 im Herbst/Winter 2014/2015 im Deutschen Architekturmuseum (DAM) gezeigt wurde, wurde am 23. März im Museum of Finnish Architecture (MFA) in Helsinki eröffnet. Dort ist sie vom 24. März bis zum 5. Mai 2015 zu sehen – Helsinki ist immer eine Reise wert!

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Der dazugehörige Katalog kann weiterhin im DAM Museumsshop für 16 € erworben werden, dort gibt es auch einige ausgewählte artek-Produkte.

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And the Pritzker Prize 2015 goes to … Frei Otto!

Frei Otto, der Ingenieur der zeichenhaften Zeltdächer des Münchner Olympiageländes von 1972, erhält an seinem Todestag, am 10. März 2015, den diesjährigen Pritzker Prize. Seitdem sind viele Beiträge über ihn und sein Werk veröffentlicht worden, am meisten berührt hat mich der Artikel von Gerhard Matzig in der Süddeutschen Zeitung, vom 11. März 2015: „Luftschlösser für eine bessere Welt.“ Hier kommt mein Lieblings-Absatz:
„Frei Otto interessierte sich nicht für Ruhm oder für die Präsentation seiner Arbeiten, er interessierte sich vor allem für Versuch und Irrtum, für das Ausprobieren, Tüfteln, Wagen. Für das Experiment. Ihn interessierte das Denken mehr als das Machen. Einmal sagte er, ganz ohne Bedauern, er habe nur wenig gebaut in seinem Leben. Und das Wenige bestehe zumeist aus „Luftschlössern“.“

Vor 10 Jahren widmete ihm das Architekturmuseum München anlässlich seines 80. Geburtstags eine Ausstellung mit dem Titel „Frei Otto – Leicht bauen, natürlich gestalten“. Winfried Nerdinger, der damalige Direktor des Museums, brachte zeitgleich das erste „Gesamtwerk“ im Birkhäuser Verlag heraus.

Foto: Copyright Atelier Frei Otto Warmbronn